Marc Elsberg, geboren 1967 in Wien, war Strategieberater und Kreativdirektor für Werbung in Wien und Hamburg sowie Kolumnist der österreichischen Tageszeitung „Der Standard“. Unter seinem bürgerlichen Namen Marcus Rafelsberger begann er, Romane und Krimis zu schreiben. Große Bekanntheit erlangte er mit der Veröffentlichung seines ersten Thrillers 2012: „Blackout – Morgen ist es zu spät“ stand mehrere Jahre auf der Spiegel-Bestsellerliste, wurde allein im deutschsprachigen Raum über 1,8 Millionen Mal verkauft und in über ein Dutzend Sprachen übersetzt. Seitdem gilt Marc Elsberg als Meister des Science-Thrillers: In seinen Büchern widmet er sich den Folgen ausbeuterischer Systeme und globaler Vernetzung sowie den Hintergründen politischer und wirtschaftlicher Machenschaften. Dabei zeichnet er Szenarien, die heute oder schon in naher Zukunft Realität sein könnten. Genau diese Nähe, die fundierte wissenschaftliche Recherche und die fein gewebten, temporeichen Plots machen seine Geschichten so greifbar und spannungsgeladen wie erschreckend. Wer Marc Elsberg liest, kommt nicht umhin, sich mit moralischen Konflikten und der Verantwortung auseinanderzusetzen, die wir uns gegenseitig und unserem Planeten gegenüber tragen – wird aber nicht zuletzt auch sehr gut unterhalten.
„Ich freue mich natürlich sehr und fühle mich geschmeichelt, damit zu einer Runde außerordentlicher und geschätzter Kolleg*innen zu gehören! Es ist ja etwas merkwürdig, einen Preis dafür zu bekommen, sich Katastrophen auszudenken. Noch merkwürdiger ist, wie oft die Wirklichkeit hinterher bei meinen Büchern abschreibt. Das spricht weniger für meine Weitsicht, als dafür, dass die Szenarien nie weit hergeholt waren. Ehrlich gesagt, würde ich lieber öfter danebenliegen. Aber dafür gibt es vermutlich keinen Preis.“