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Krimifest Tirol

Eva Rossmann

Wer

Eva Rossmann, geboren 1962, lebt im Weinviertel/Österreich und auf Sardinien. Juristin, Journalistin, Autorin. Ihre gesellschaftspolitischen Kriminalromane rund um die Wiener Journalistin Mira Valensky und ihre bosnischstämmige Putzfrau und Freundin Vesna Krajner wurden zu Bestsellern und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, zuletzt mit dem Österreichischen Krimipreis 2024.

Was

Cover: Licht brennt

Licht brennt

folio

Licht brennt
Ein Mira-Valensky-Krimi

Eine TV-Ikone mit dubiosem Lebenslauf und ein Kultverlag vor dem Aus.
Analog und in Ruhe will die ehemalige US-Moderatorin Gina Merano am Wörthersee leben. Ihre Biografie wäre für Gunter Fried eine Chance, seinen Traditionsverlag zu retten. Als Zeichen der Aufklärung brennt dort im Bibliothekssalon seit beinahe hundert Jahren Licht. Doch bei einem Bootsunfall kommt Merano beinahe ums Leben – Selbstmordversuch oder Anschlag? Ein Dossier weckt Zweifel an ihrem Lebenslauf. Hat sie tatsächlich bei Umberto Eco studiert? Was geschah 1980 in Bologna? Der umtriebige Neffe des Verlegers setzt auf KI und New Adult und landet in seiner eigenen Edition einen Bestseller. Doch wer hat ihn wirklich geschrieben? Als ihn Mira Valensky und ihre Freundin Vesna Krajner erschlagen unter einem Bücherregal finden, scheint nur klar: Die Verlagskatze ist es nicht gewesen.

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Österreichischer Krimipreis
Krimipreis 2024

Eva Rossmann, geboren 1962 in Graz, war Verfassungsjuristin im Bundeskanzleramt, politische Journalistin, lebt seit 1995 als freie Autorin – und ist mit ihrer Protagonistin Mira Valensky auch zur Köchin geworden, somit also in jeder Hinsicht Expertin für guten Geschmack. 
Rossmann, die 1997 das FrauenVolksBegehren mitinitiierte, steht für soziale Gerechtigkeit und einen verantwortungsbewussten Umgang mit der Umwelt ein – und sie scheut sich nicht, polarisierende Themen anzusprechen. So lässt sie ihre Mira Valensky gemeinsam mit Freundin Vesna Krajner etwa in die Problemfelder Extremismus, Lebensmittelsicherheit, Migration, Klimakrise und Korruption blicken. Journalistin und Hobby-Detektivin Mira ist mutig, sie ist scharfsinnig, und sie traut sich, ebenso wie ihre Schöpferin, die Stimme zu erheben, wenn sie Ungerechtigkeiten wahrnimmt, die sie wütend machen. 
Eva Rossmanns Kriminalromane sind daher mehr als fesselnde Plots, es sind literarische Werke, die gesellschaftliche und politische Themen aufgreifen, oder, wie Eva Rossmann sagt „ein kleines Stücken Welt, das mich interessiert“. Ihre Bücher stellen die Frage, ob Recht und Gerechtigkeit dasselbe sind. Und sie zeigen, ebenso wie die Autorin, immer Haltung.

 

„Ich freue mich riesig! Was für eine Auszeichnung angesichts so vieler großartiger Kolleginnen und Kollegen. Wir alle versuchen, etwas über ein Stückchen Welt zu erzählen – und die kann bisweilen wunderschön, aber auch mörderisch sein. Gute Geschichten sind immer ein wenig unberechenbar. Gute Geschichten verbinden unterschiedliche Leben. Der Preis ist mir Ansporn, den Wortmaschinen der heutigen Zeit genau das entgegenzusetzen. Wie schön, ein Teil dieser Buch-Menschen-Gemeinschaft zu sein!“