© Dominik Rößler
Krimifest Tirol

Andreas Gruber

Wer

Andreas Gruber, 1968 in Wien geboren, lebt als freier Autor mit seiner Familie in Grillenberg in Niederösterreich. Mit seinen bereits mehrfach preisgekrönten und teilweise verfilmten Romanen steht er regelmäßig auf der Bestsellerliste.

Was

Cover: Herzfluch

Herzfluch

Goldmann

Herzfluch
Herz-Reihe (Band 2)

Eine verschwundene Frau und eine Insel, die ein tödliches Geheimnis birgt …

Die Wiener Privatdetektivin Elena Gerink ist auf der Suche nach einem zu Unrecht freigesprochenen Mörder, der sich vor fünfzehn Jahren ins Ausland abgesetzt hat. Nach schwierigen Recherchen führt sie der Fall schließlich nach Griechenland. Dorthin sind auch Elenas Mann Peter und sein Kollege Dino Scatozza unterwegs – beides Entführungsspezialisten des österreichischen BKA. Unter Zeitdruck versuchen sie eine vermisste junge Urlauberin zu finden, die zuletzt auf einer Party der Athener High-Society gesichtet wurde. Als sich die Spuren beider Fälle auf einer kleinen griechischen Privatinsel kreuzen, ermitteln Elena, Peter und Dino dort gemeinsam weiter … und werden in die düstere Vergangenheit der Insel hineingezogen.

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Wann & Wo

Österreichischer Krimipreis
Krimipreis 2021

Andreas Gruber, geboren in Wien, lebt mit seiner Frau Heidi und schnurrenden Mitbewohnern im beschaulichen Grillenberg. Alles andere als beschaulich geht es in der Welt seiner Protagonisten zu: Maarten S. Sneijder, Peter Hogart und Walter Pulaski haben es mit knallharten Fällen zu tun. Wie groß die Faszination des Schreckens ist, zeigen die zahlreichen Fans von Grubers Büchern, die sehnsüchtig jeden neuen Band erwarten und auch den neuesten Fall „Todesschmerz“ in kürzester Zeit nach oben in die Bestsellerlisten katapultiert haben. Ermitteln darf einmal mehr Maarten S. Sneijder, und der ist ein Fall für sich. Er hasst Menschen, er klaut Bücher, er hat Cluster-Kopfschmerzen, akupunktiert sich selbst und raucht Marihuana. Aber er ist ein Genie und hat seine eigene Sneijder-Methode entwickelt, um Killer zu fassen. „Schriftstellerei bedeutet für mich, dass ich interessante Figuren erfinden darf, ohne in der Psychiatrie zu landen – und Menschen auf originelle Weise ermorden kann, ohne im Gefängnis zu landen. Aber sonst bin ich ein netter Kerl“, so Andreas Gruber. Das kostet er bereits seit 1996 aus, in diesem Jahr begann er nämlich mit dem Schreiben. Mittlerweile sind seine Kurzgeschichten in über hundert Anthologien erschienen, liegen als Hörspiel vor oder wurden als Theaterstücke adaptiert. Seine Romane wurden bisher als Übersetzungen in Frankreich, Italien, der Türkei, Brasilien, Japan und Korea veröffentlicht. Gruber wurde bereits für den Friedrich Glauser Preis und zweimal für den Leo Perutz Krimi-Preis der Stadt Wien nominiert. Außerdem ist er Preisträger der Herzogenrather Handschelle und mehrfacher Gewinner des Vincent Preises und des Deutschen Phantastik Preises.

„Die 70er und 80er Jahre waren von anglo-amerikanischen Krimis und Thrillern geprägt, in den 90ern erreichte uns eine Welle von skandinavischen Kriminalromanen und schließlich kamen auch bundesdeutsche Thriller ganz groß raus. Wie immer hinkt Österreich ein wenig hinterher, aber mittlerweile haben wir eine stark etablierte Krimi- und Thrillerszene, die sich nicht nur nicht verstecken braucht, sondern bahnbrechend und wegweisend ist. Thomas Raab, Bernhard Aichner, Alex Beer, Marc Elsberg, Beate Maxian, Claudia Rossbacher, Herbert Dutzler und Ursula Poznanski sollte man einfach gelesen haben. Und besonders schön ist es, dass es dafür auch einen eigenen Österreichischen Krimipreis und jede Menge österreichische Krimi-Festivals gibt, bei denen man diese kreativen Köpfe hautnah kennenlernen kann.“